DIE GESTALTTHERAPIE

ENTFALTUNG UND VERBUNDENHEIT

GESTALT­THERAPIE – WAS IST DAS?

Die Gestalttherapie ist ein humanistisches Psychotherapieverfahren. Die Methoden dieses Therapieverfahrens sind lebensnah und kreativ. Zusätzlich zum Gesprächsteil wird die/der KlientIn durch verschiedene Interventionen darin unterstützt ihre/seine eigene innere Welt bewusst zu erleben. Die therapeutische Beziehung bietet dabei einen Schutzraum und gleichzeitig die Grundlage für Veränderung. Der Gestalt-Prozess zielt auf das „Ganz-Werden“  des Klienten ab.

Identifiziert werden Automatismen und Strukturen, die das eigene Erleben unbefriedigend oder schmerzvoll werden lassen. So können sie verändert und an das gegenwärtige Leben angepasst werden. Die Therapie bietet zudem Raum für die persönliche Entfaltung. Die Gestalttherapie ist ressourcenorientiert: Im Prozess werden die Potentiale des/der Klienten/in (neu)entdeckt und integriert. So kann schließlich ein befriedigender Zugang und eine mündige Entscheidungsfähigkeit (re)etabliert werden.

Gespräch – Therapie für psychische Störungen – Lüneburg

GESTALT­THERAPIE IM DETAIL

Das therapeutische Vorgehen beschreibt einen Weg, bei dem Schritt für Schritt erforscht wird, wie Situationen anders erlebt und behandelt werden können als bisher. Mechanismen, die eigene Denkweise und Erfahrungen werden dabei spürbar. Dabei gibt der/die TherapeutIn praktische Hilfen, Anregung und auch die nötige Unterstützung. Dies geschieht in Form von Gesprächen, Identifikation, Rollenspielen, Imaginationen, Visualisierung und Körperwahrnehmung. Anhand dessen kann Unbewusstes den Weg in das momentane Erleben finden. Durch das Fokussieren der Aufmerksamkeit, Ausprobieren neuer Reaktionen und die Offenheit für neue Erfahrungen wird Veränderung hin zu befriedigendem Erleben und Verhalten möglich.

Die Gestalttherapie ist existenziell, experimentell und erfahrungsorientiert. Entsprechend liegt der diagnostische und therapeutische Fokus dieses Verfahrens auf dem Erleben des Hier und Jetzt. Die Beziehung zwischen TherapeutIn und KlientIn spielt dabei eine Schlüsselrolle.

Gestalttherapie ist ein humanistisch-existenzielles psychotherapeutisches Verfahren, das aus der Psychoanalyse und in Abgrenzung zu dieser entstand. Die deutschen Psychologen Fritz Perls und seine Frau Lore Perls gelten als die Begründer dieser Therapieform. Gemeinsam mit Paul Goodman und Ralph F. Hefferline veröffentlichten sie 1951 das Grundlagenwerk „Gestalt Therapy“.

Grundlegenden Einfluss auf das Konzept hatte die Gestaltpsychologie, die Phänomenologie, der Existentialismus, Martin Bubers Theorie des Dialogs und die Feldtheorie.

Das Menschenbild der Gestalttherapie ist holistisch. Demgemäß versteht es den Menschen als Einheit aus Geist, Körper und Seele. Der Mensch wird in seiner sinnlichen Bezogenheit auf die Welt gesehen. Das heißt, dass er mit allen Sinnen in einem Verhältnis interessierter Zuwendung zur Welt lebt. Emotionen, Leib (das Wahrnehmungsfeld) und Verstand verbinden sich in dieser Wechselwirkung miteinander. Diese aufmerksame und lebendige Verbundenheit wird in diesem Kontext als Bewusstheit beschrieben. Sie bietet schließlich die Grundlage für Orientierung im Hinblick auf die Welt, die eigenen Werte und das gesamte eigene Leben.

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Informieren Sie sich auch gern über mein Angebot der psychotherapeutischen Begleitung in Form von Gestalttherapie oder Paartherapie.

PRAXIS FÜR

GESTALT- UND PAAR­THERAPIE

SARAH SCHUMANN

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